Seit Beginn des Schuljahres 2013/14 bieten wir die Robotik-AG an unserer Schule an.
Wer kann teilnehmen?
Die Teilnehmer setzen sich aus Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 5 und 6 zusammen.
Was wird gemacht?
Die Aufgaben beinhalten immer zwei Schwerpunkte:
Zuerst muss der Roboter gebaut werden. Dazu verwenden wir den Lego Mindstorms Education EVB, das neueste Modelll von Lego Education. Ist das geschafft, geht es erst richtig los: Der Roboter muss programmiert werden! Dazu lernen die Schülerinnen und Schüler zunächst die Software kennen: Hier geht es um Blockleiterfunktionen, Grundlagen der Programmierung, Datenleitung und Datenerfassung. Dann sehen wir uns das Herzstück, den sogenannten „EV3-Stein“ an. Hier lernen die Schülerinnen und Schüler Display, Licht, Motoren und Sensoren des EV3 kennen, um dann schließlich erste Programmierungen vorzunehmen, so dass der Roboter in eine bestimmte Richtung fährt, sich zu einem bestimmten Zeitpunkt oder bei einer vorgegebenen Markierung dreht, Gegenständen ggf. ausweicht, Objekte greift und bewegt und vieles mehr.
Was ist sonst noch los?
Jährlicher Höhepunkt unserer AG ist die Teilnahme am Wettbewerb „First Lego League“, ein auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene veranstalteter Wettbewerb, bei dem die Teams ihre, in den Wochen davor entwickelten Lego-Mindstorms-Roboter vorführen und von einer Jury bewerten lassen. Die Wettbewerbe stehen jedes Jahr unter einem neuen Thema wie z. B. in den vergangenen Jahren „Trash Trek“ (Müllbeseitigung, Mülltrennung, Müllverwertung) oder „Animals allies“ (Wie können Mensch und Tier voneinander lernen?). Das jeweilige Thema bezeichnet nicht nur das Wissensgebiet, mit dem sich unser Team in der Vorbereitungszeit besonders beschäftigt hat, sondern der Roboter muss auch einen Parcours mit kniffligen technischen Aufgaben bewältigen. Um einen möglichst großen Teil dieser Aufgaben zu erfüllen, investiert unser Wettkampf-Team aus ca. zehn Schülerinnen und Schülern jedes Jahr viel Zeit durch zusätzliche Termine und das nicht nur in der Schulzeit, sondern auch an Wochenenden und in den Ferien wird fleißig geübt!
Der Wettbewerbstag ist schließlich ein unvergessenes Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler und uns Lehrer.

Fabian Ransleben und Heike Demming

Mars Mission klein

Mars-Mission

Programmieren des Roboters klein

Programmieren des Roboters

Während des Wettbewerbs First Lego League in Rheine klein

Während des Wettbewerbs „First Lego League“ in Rheine

Gewinn des Sonderpreises klein

Gewinn des Sonderpreises

Für unser Schulkonzept (Juni 2016) wurden die Leitziele mit den jeweiligen Umsetzungen zum „Fördern und Fordern“ am Werner-von-Siemens-Gymnasium zusammengetragen. Die Aufstellung unten stellt eine aktualisierte Fassung (Februar 2017) dar.

Leitsatz: Wir fördern qualifiziert die individuellen Fähigkeiten und Begabungen unserer Schülerinnen und Schüler und fordern sie zu besonderen Leistungen heraus.

Leitziele

Wir orientieren uns bei der Beratung und Unterstützung an der konkreten Lebenssituation der Schüler/-innen und ihren spezifischen Stärken und Schwächen im Laufe der Schulzeit.

Umsetzung

Alle zukünftigen Schüler/-innen und ihre Eltern werden schon vor Eintritt in den Bildungsgang des Gymnasiums auf Wunsch im Hinblick auf ihre
Schullaufbahn beraten.

Zweimal im Schuljahr finden Beratungskonferenzen aller Fachlehrer/-innen für alle Klassen in den Jg. 5-9 statt.

Alle Lehrkräfte bieten individuelle Angebote im Unterricht und außerhalb des Unterrichts zur Verbesserung der Leistung und Leistungsfähigkeit jedes/-r einzelnen Schülers / Schülerin an.

Allen Schülerinnen und Schülern wird die Teilnahme ermöglicht an:

  • Lernen lernen (Klasse 5, im Rahmen der LQ-Stunde und im Fachunterricht)
  • Förderunterricht in verschiedenen Fächern der Fächergruppen I und II auf unterschiedlichen Leistungsniveaus
  • Übermittagsbetreuung 
    (13.10 -14.00 Uhr, bei Bedarf auch in der 6. Stunde)
  • Hausaufgabenbetreuung 
    (Mo bis Do 14.00 – 15.30 Uhr)

Verschiedenen AGs, z.B.

  •  AG Chor
  • AG Robotik
  • AG PC-Schreiben
  • Schulsanitätsdienst

Darüber hinaus erfolgt bei Bedarf:

  • DaZ-Förderung
  • LRS-Förderung
  • Beratungsgespräche werden mit Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern bei speziellen Lernschwächen oder bei herausragender Leistungsfähigkeit geführt und anschließend ein individueller Lern- und Förderpläne I oder II erstellt.
  • schulische Nachhilfe im Rahmen der Hausaufgabenbetreuung
  • Angebot Sommerschule (am Ende der Jg. 6/7/8) in den letzten zwei Wochen der Sommerferien
  • Lerncoaching als Unterstützung beim Lern- und Arbeitsverhalten (in Vorbereitung)
  • Bei besonderem Bedarf kann ein individuelles Schülercoaching von 8-10 Stunden erfolgen, um ein verbessertes Selbstmanagement von Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen (maximal 2-3 Schülerinnen und Schüler pro Halbjahr):
    Arbeit anhand des Züricher Ressourcenmodells: Selbstmotivation, Selbstgespür, Selbstberuhigung, Umgang mit Misserfolgen
Besonders begabte Schülerinnen und Schüler werden zur Teilnahme ermutigt:
  • Schlaufuchsprojekt (Kl. 6)
  • Wettbewerbe wie Big Challenge (Englisch)
  • Känguru-Wettbewerb (Mathematik)
  • Kunstwettbewerb
  • Schwimmwettkampf usw.
  • Cambridge AG (Englisch)
  • DELF-AG (Französisch)
  • CNart (Niederländisch)
  • Junior- und Schülerakademie
2. Wir fördern von Anfang die emotionale und soziale Entwicklung jedes Einzelnen.
Wir bieten allen Schülerinnen und Schülern Förderung in der Persönlichkeitsentwicklung an:
  • Lions Quest (Kl. 5)
  • Theater gegen Mobbing (Kl. 6)
  • MedienscoutsProjekttage Suchtprävention (Kl. 8)
  • Streitschlichter
  • Projekttage (Kl.7) zum Selbstmanagement nach dem Züricher Ressourcenmodell
  • Schule gegen Rassismus
 Für alle am Schulleben beteiligte Personen werden Beratungsangebote eingerichtet.
  • Koordinationsstelle für jegliche Art von Beratung
  • Schulsozialarbeit
  • Präsenzstunden der Diakonie

3. Wir sorgen für die konsequente Umsetzung der schulspezifischen Kerncurricula in allen Fächern.

  • Jeder Fachbereich arbeitet nach gemeinsam entwickelten Fachkonzepten mit festgelegten Methoden und Leistungsbewertungen. Bis Ende des Jahres 2015 legen alle Fachkonferenzen Konzepte zur Leistungsbewertung, zur Einführung von methodischen Standards, zur individuellen Förderung in den jeweiligen Jahrgangsstufen etc. vor.
  • Es findet eine kontinuierliche Fortbildung des Kollegiums statt.

Der Wechsel zum Werner-von-Siemens-Gymnasium wird möglichst bruchlos gestaltet. Die Schülerinnen und Schüler sollen langsam an die neue Schule und die Arbeitsweisen des Gymnasiums herangeführt werden. Das heißt zuerst in der neuen Schule ankommen, sich einleben und das Lernen am Gymnasium lernen (Steigerung des Lerntempos und zunehmende Selbstständigkeit).

  • Vor den Sommerferien findet die „Schnupperstunde“ am letzten Montag des Schuljahres von 15:00 bis 16:00 Uhr statt. Die Kinder, die nach den Sommerferien zum WvSG wechseln, treffen ihre Klassenlehrerin/ ihren Klassenlehrer und lernen die neuen Mitschülerinnen und Mitschüler kennen.
  • Das Schuljahr beginnt mit den Eingewöhnungstagen. Am ersten Tag erfolgt die feierliche Begrüßung zunächst in einem ökumenischen Gottesdienst und anschließend in der Aula. Die neuen Schülerinnen und Schüler erhalten ihre Schulbücher, den Stundenplan und das Mitteilungsheft. Am zweiten und dritten Tag wird der Klassenraum gestaltet und das Schulgebäude erkundet. Paten unterstützen die neuen Schüler/innen.
  • Förderbandkonzept AAA (Arbeitsverhalten – Aufmerksamkeit – Achtung und Respekt): Am Anfang der Klasse 5 erfahren die Schülerinnen und Schüler in den ersten neun Wochen in kurzen Einheiten am Anfang verschiedener Unterrichtsstunden viele Einzelheiten, die das Arbeitsverhalten am Gymnasium einüben helfen, die Aufmerksamkeit beim Lernen fördern und das Zusammenleben aller in der Schule bereichern. Einzelheiten zum Förderbandkonzept können Sie der Tabelle an entsprechender Stelle entnehmen.
  • Zur Stärkung der Klassengemeinschaft dient der Erlebnispädagogische Wandertag in Raesfeld.
    Infoveranstaltung mit der Polizei zum sicheren Schulweg
  • Projekt „Lernen lernen“ (s. dazu das entsprechende Kapitel)
  • Lions Quest-Programm in der Klasse 5 (Hilfen zum Erwachsen werden: den Einzelnen und die Gruppe stärken)
  • Förderunterricht (DaZ, LRS)
  • Bei Schwierigkeiten: Diagnose, Beratung und individuelle Förderung
  • Rückmeldebogen am Ende des ersten Schulhalbjahres in der Klasse 5 und 6: Da das Zeugnis nur indirekt etwas über das Arbeitsverhalten und nichts über das Sozialverhalten aussagt, erhalten die Schülerinnen und Schüler der Erprobungsstufe zum Halbjahreszeugnis einen Rückmeldebogen, den an entsprechender Stelle einzusehen ist.
  • Verlässlicher Vormittag: Kein Kind kommt ohne vorherige Ankündigung früher als auf dem Stundenplan vermerkt nach Hause, Vertretung auch in den Randstunden. Bei Bedarf wird Betreuung in den Randstunden organisiert.
  • Nachmittagsunterricht in den Klassen 5 und 6 höchstens einmal die Woche
  • Anzahl der Fächer pro Tag wird durch viele Doppelstunden begrenzt (weniger Hausaufgaben zum folgenden Tag und leichtere Schultasche)
  • Angebote über Mittag: Mensa, Schulkiosk, Schülerbücherei
  • Flexible Hausaufgabenbetreuung
  • AGs am Dienstagnachmittag
  • Kinder, die im Schuljahr 2017/18 die Klasse 4 der Grundschule besuchen und im Sommer 2018 auf das Gymnasium wechseln, gehen zu Beginn der Klasse 6 in den Bildungsgang G9.
  • Die Erprobungsstufe umfasst die Klassen 5 und 6, die eine Einheit bilden, es gibt zwischen der Klasse 5 und 6 keine Versetzung.
  • Die Erprobungsstufe ist eine Zeit der Orientierung, um die gewählte Schulform zu überprüfen. Am Ende der Klasse 6 eröffnet die Versetzung in die Klasse 7 den Weg in die Mittelstufe.
  • Wird eine Schülerin bzw. ein Schüler am Ende der Klasse 6 nicht versetzt, berät die Erprobungsstufenkonferenz über die weitere Schullaufbahn. Die Wiederholung der Klasse 6 soll nur empfohlen werden, wenn für die Zukunft von einem erfolgreichen Lernen am Gymnasium auszugehen ist. Wenn die Erprobungsstufenkonferenz zu dem Schluss kommt, dass die Schülerin bzw. der Schüler an einer anderen Schulform besser gefördert werden kann, empfiehlt oder beschließt die Konferenz einen Wechsel der Schulform. Bei einem Beschluss muss die Schule am Ende der Klasse 6 verlassen werden.
  • Die Entwicklung in der Erprobungsstufe wird mit besonderer Sorgfalt begleitet. Die Klassenlehrer/innen halten engen Kontakt zu den Eltern.