Lernen lernen

I. Tipps zum Lernen an der neuen Schule

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die beim Lernen helfen. Tipps gegen vergessene Hefte und Hausaufgaben und für erfolgreiche Klassenarbeiten...

1. Eine neue Herausforderung: Schultasche packen 
Am Tag vorher mit dem Stundenplan für jede einzelne Stunde Bücher, Hefte, Mappen, andere Materialien (s. Hausaufgabenheft), Sportsachen zurechtlegen.
Tipp: Jedes Fach bekommt eine andere Farbe (Heftumschlag, Mappe).
Tipp: Stundenplan laminieren! Mit wasserlöslichem Stift beschreiben, damit Änderungen schnell notiert werden können.
·         Tasche regelmäßig entleeren.
          Nur die nötigen Materialien einpacken.
·         Die ersten Tage gemeinsam packen.
          In größer werdenden Abständen unterstützen.

2. Zwei wichtige Hefte: Das Mitteilungsheft und das Hausaufgabenheft
Das Mitteilungsheft macht eine schnelle Verständigung möglich.

Eltern → Schule: 
Entschuldigungen, Beurlaubungen, Mitteilungen an die Lehrer
Schule → Eltern:
Termine, Stundenplanänderungen, 
Empfangsbestätigung, Kurzmitteilungen zu Verspätungen, fehlenden HA und Fehlverhalten → Müssen von den Eltern abgezeichnet werden!

Das Hausaufgabenheft richtig eingesetzt

Alle HA und mitzubringenden Materialien eintragen.
Möglichst eintragen am Tag, an dem die HA oder Materialien bereit liegen müssen.

3. Jeden Tag eine Herausforderung?  Die Hausaufgaben (HA)
Jeden Tag 60 Minuten sind für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 zulässig.
Keine HA bei Nachmittagsunterricht zum folgenden Tag.
Bei der Zeiteinteilung helfen.
Regelmäßigkeit schaffen. Eigenständigkeit fördern.
Üben, üben, üben... (Dies gilt vor allem für die Vokabeln.)

4. Der Ernstfall: Klassenarbeiten
Frühzeitig anfangen zu üben (eine Woche vorher) 
Neue Inhalte brauchen Zeit, wenn sie „sitzen" sollen.
Lernen organisieren: Das muss ich auswendig wissen, jenes anwenden können...
Aufgeregt? Das ist normal!

 
II. „Lernen lernen“ in drei Kapiteln
1. Konzentriere dich!
  • Konzentration fällt nicht immer leicht. Man braucht dann Selbstdisziplin, um sich zu konzentrieren. Hilfreich dabei ist, wenn man sich langfristige Ziele vor Augen führt, die einen auch dann motivieren können, wenn das aktuelle Thema oder die Aufgabe, die gerade zu lösen ist, nicht interessant erscheint.Um es sich mit der Konzentration nicht unnötig schwer zu machen, sollte man Ablenkungen vermeiden. Der Arbeitsplatz sollte ruhig sein und ohne „Versuchungen“ (Handy, Spiele…).
  • Stress kann ein echter „Konzentrationskiller“ sein. Wenn mein Gehirn mit einem anderen Thema (ungute Gefühle, Versagensängste) sehr beschäftigt ist, reist mich dies immer wieder aus der Konzentration heraus. Da hilft es nur zu versuchen, diesen „Konzentrationskiller“ abzustellen.
  • Gute Gefühle helfen uns, uns zu konzentrieren.
  • Auch Müdigkeit kann ein echter „Konzentrationskiller“ sein. Da hilft nur eine (kurze) Pause. Wenn ich lange gearbeitet habe, geht gar nichts mehr. Dann ist es sinnvoll sich zu erholen und erholt effektiv und konzentriert weiter zu arbeiten.
2. Lerne!
  • Lernen verändert Gehirnzellen, die Informationsübertragung wird so besser und schneller.
  • Wir können unser Gehirn beim Lernen unterstützen: Pausen und ausreichend Schlaf sind für effektives Lernen wichtig.
  • Stress und negative Gefühle sind schlecht fürs Lernen. Wenn ich mit Angst lerne, wird es schwieriger das Gelernte anzuwenden.
  • Unser Gehirn lernt gern: Verstehen und erfolgreich lernen macht glücklich.
    Stumpfes Auswendiglernen mag unser Gehirn nicht. Wenn ich selber aktiv werde (Vokabeln schreiben, Lernplakate erstellen), bleibt der Stoff besser hängen.
3. Erinnere dich!
  • Beim Erinnern arbeiten Nervenzellen zusammen und ein bestimmtes Muster der Zusammenarbeit wird wiederbelebt.
  • Je mehr Wiederholungen, je aktiver das Lernen, desto besser funktioniert das Erinnern.
  • Erst nach vielen Wiederholungen (Training) werden im Gehirn stabile Verbindungen aufgebaut und das Gelernte ist sicher im Langzeitgedächtnis verankert.
III. Das Förderbandkonzept Lernen in der Klasse 6

(Tabelle)