Cambridge AGs – Auf zu neuen Ufern

„Ich bin froh, dass die Cambridge AG angeboten wird. Nachdem wir den Test bestanden haben, können wir an den meisten Universitäten im Ausland studieren, ohne nochmal einen Eignungstest machen zu müssen. Außerdem sind meine neuen Englischkenntnisse auch für den Unterricht nützlich. Schon durch die wenigen Wochen habe ich viel dazu gelernt.“
Jan Niklas Grüber, Q2

 

„Ich finde es gut, dass diese AG angeboten wird, da ich so meine Englischkenntnisse verbessern kann“.
Luisa Moreira Neto, Q1

 

  „Nebenbei hilft es einem dabei ein Sprachgefühl zu entwickeln, welches alleine schwer zu erwerben ist."

Tanja Labrenz, Q2

 

„Eine gute Möglichkeit für die zukünftige Berufslaufbahn vorbereitet zu sein, auch wenn ich es noch nicht brauche“.
Fene Winkler, Q2

 

„Die AG ist ein guter Zusatz für die Abiturvorbereitung in Englisch".
Frauke Adamsky, Q2

Foto: privat

Für SchülerInnen der Oberstufe sowie sehr engagierte SchülerInnen der Jahrgangsstufe 9 bietet die Fachschaft Englisch zwei Arbeitsgemeinschaften an, die auf die offizielle Prüfung für die international angesehenen Cambridge-Zertifikate im 2. Schulhalbjahr vorbereiten. Eingeübt werden dabei Prüfungsformate aus den Bereichen Textproduktion, Hörverstehen, Leseverstehen, Vokabular und Grammatik sowie Sprechen.

Die AG First Certificate in English for Schools (FCE for Schools, B2) trifft sich dienstags in ungeraden Wochen in der 7. und 8. Stunde unter der Leitung von Frau Holthaus. Teilnehmen können interessierte SchülerInnen der EF sowie eine begrenzte Anzahl von SchülerInnen der 9. Klassen.


Foto: privat

Die Arbeitsgemeinschaft für die Stufen Q1 und Q2 (Certificate in Advanced English, C1) unter der Leitung von Frau Rasch findet wöchentlich montags von 18-19 Uhr statt.

Michaela Rasch, Sandra Holthaus

Die Wandertage der Klasse 7c/ 8c

Vor den Sommerferien, am jährlichen Sommerwandertag (7.Juli 2016) fuhren die siebten Klassen mit ihren Klassenlehrern in die Niederlande und verbrachten dort einen adrenalinhaltigen Tag im Freizeitpark Hellendoorn.  

Gegen neun Uhr morgens trafen sie sich auf dem Schulhof unserer Schule. Im Park angekommen fuhren die Schüler und Schülerinnen und auch die Lehrer dort mit Achterbahnen, einem Kettenkarussell oder gingen in ein Geisterschloss. Am Mittag picknickten einige Klassen gemeinsam. Im Anschluss besuchten sie zusammen weitere Attraktionen. Auf manchen, zum Beispiel der Wasserbahn, wurden ein paar Schüler sehr nass. Aber bei gutem Wetter war das eine schöne Abkühlung. 

Auch wenn sich zum Beispiel nicht jeder auf eine Looping-Achterbahn getraut hat, konnten wir einen schönen, lustigen Tag mit der Klasse erleben. 


(Foto: privat)

Lisa Dombrowski und Maria Beltermann


Diesmal zu Beginn des Schuljahres fand der diesjährige Wandertag der Schule schon im September statt. Die 8c verbrachte ihren Wandertag auf dem Sportplatz des Gronauer Stadtparks. Die Klasse bereitete selbst Spiele vor, genauso wie die Klassenlehrerin Frau Walter, um so die Klassengemeinschaft zu stärken. 

Um 9 Uhr morgens trafen sich alle am Gronauer Freibad und spazierten von dort zur großen Wiese. Dort angekommen wurden erstmal die Picknickdecken ausgebreitet und ein zweites Frühstück eingelegt. Danach stand ein bisschen Bewegung auf dem Programm mit Gruppenspielen wie Stratego, Zombieball und Fußball. Nach einem weiteren großen gemeinsamen Picknick trennte sich die Klasse am Mittag am Freibad und blickte auf eine abwechslungsreiche Pause vom Schulalltag zurück. 

Lea Cirik und Alicia Leesker, 8c

Wandertag der Französischklassen 7a und 7b nach Liège/ Belgien

Am Wandertag sind die Klassen 7a und 7b in die Stadt Liège (Lüttich) in Belgien gefahren. Nach der ungefähr dreistündigen Busfahrt haben wir gepicknickt. Dafür sind wir eine Treppe mit 374 Stufen hochgelaufen. Von oben konnte man über ganz Liège sehen.

Danach stand eine Stadtrallye auf Französisch auf dem Programm. Es war eine neue Erfahrung, die Bewohner auf Französisch anzusprechen. Außerdem sollten wir ein Foto mit der Statue eines Autors aus Liège (George Simenon, Autor der Maigret-Krimis) machen. Unser Treffpunkt war ein Platz namens Place Saint-Lambert, dort stehen 16 hohe Metallsäulen.

Für die Rallye hatten wir etwas mehr als eine Stunde Zeit. Am Ende konnten wir uns für etwa eineinhalb Stunden frei in Liège bewegen. Danach stand wieder die Rückfahrt an.

Wir fanden es cool und können es weiterempfehlen.

 (Foto: privat)

Juliana Karlej (7a) und Hanna Wenker (7a)

Linksverkehr Richtung Stonehenge – Gronauer Gymnasiasten in England

„Es ist ganz schön irritierend, auf der falschen Seite zu fahren", bemerkte ein Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums über die englische Verkehrsordnung anlässlich einer Studienfahrt nach Bournemouth an der englischen Südküste. 

 
Frau Welter 2. Reihe  links, Frau Hofmann 3. Reihe rechts. (Foto privat) 

41 Schülerinnen und Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums erlebten eine Woche lang „England mit Familienanschluss", sie waren in Gastfamilien untergebracht. Es galt dabei nicht nur, das gelernte Schulenglisch zu erproben und anzuwenden, sondern auch sich an den britischen Alltag zu gewöhnen. Daneben war das Programm der Schülergruppe vollgepackt mit attraktiven Veranstaltungen. Kaum hatte man sich in der Familie eingelebt, ging es am nächsten Tag nach Poole. Dort wurde einer der größten natürlichen Häfen der Welt besichtigt. Nur wenig Zeit blieb den Gronauern, um ein paar typische Souvenirs einzukaufen. Abends folgte der erste Höhepunkt mit einer Karaoke Veranstaltung, an der sich so gut wie alle Schüler und eine der begleitenden Lehrerin beteiligten. 

Am nächsten Tag stand Chesil Beach bei Portland auf dem Programm. Sportfreunden ist der Platz noch von den Olympischen Spielen 2012 bekannt. Der Kommentar „Das ist ja wie Urlaub" fiel häufig. Dieser Eindruck wurde durch den Besuch in Weymouth und an der Jurassic Coast noch verstärkt. Zurück in Bournemouth blieb den Schülern noch zum Bowlen. Eine Schülerin sagte den Lehrkräften am Ende des Tages: „In der Bowling-Halle hätten wir es noch stundenlang ausgehalten."

Höhepunkt dieser Studienfahrt war – wie bei fast jedem Englandaufenthalt – der Tagesausflug nach London. Nach einer zweistündigen Stadtrundfahrt und einem Spaziergang zu wichtigen Sehenswürdigkeiten bekamen die Schüler Freizeit, um London auf eigene Faust zu erkunden. Auf der Rückfahrt erklärte ein Schüler: „London ist eine sehr schöne Stadt und ich hoffe, dass ich noch einmal wieder kommen werde."

Am nächsten Tag standen das Monument von Stonehenge und Salisbury auf dem Programm. In der Kathedrale von Salisbury bekamen die Schüler die Magna Carta zu sehen, eines der wichtigsten Dokumente der englischen Geschichte.

Neben den Ausflügen waren auf drei Tage auch 12 Stunden Englischunterricht verteilt. So kamen die Schüler neben ihren Gastfamilien, in Geschäften, mit den Fremdenführern auch noch mit anderen Muttersprachlern in Kontakt. Birte Hofmann und Martina Welter, die als Lehrerinnen die Gruppe begleitet hatten, äußerten sich hochzufrieden über das Auftreten der Schüler im Gastland: „Die haben einen guten Eindruck bei ihren Gastfamilien und mit ihrem Auftreten insgesamt gemacht. Wir werden diese  Englandfahrt in guter Erinnerung behalten."

2017 - Herzlichkeit und Gastfreundschaft im Herzen Ungarns

Schüleraustausch mit unserer Partnerstadt Mezöbereny


Foto: privat

Früh morgens um 4:30 Uhr versammelte sich die Gruppe am WvSG. Alle waren noch sehr müde. Nachdem die letzten Diskussionen bezüglich des Gewichts der Koffer beendet waren, fuhr der Bus mit zehn Schülern, Frau Rasch und Herrn Küstner ab. Von Dortmund ging es Richtung Budapest. Im Flieger angekommen stellte die Gruppe fest, dass es für einige von ihnen der erste Flug war, was für leichte Aufregung sorgte.

Von Flughafen in Budapest aus fuhren wir durch die Puszta 2 Stunden zum Internat. Eigentlich sah es hier gar nicht so anders aus als zu Hause. Der erste Tag verlief ruhig und aufregend zugleich: Zuteilung der Zimmer, Einkaufen für das Frühstück der nächsten Tage und das erste Treffen mit den Austauschpartnern. Am Abend lud das Internat zum gemeinsamen Pizzaessen mit den Ungarn ein.

 


Foto: privat

Am nächsten Tag trafen wir den Bürgermeister der Stadt und die Schulleiterin. Es wurden Gastgeschenke verteilt und Reden gehalten. Am Mittag besuchten die Schüler und Lehrer aus Deutschland auch zum ersten Mal die Schulmensa. Das Mensa-Essen kam insgesamt nicht besonders gut an, da es Gerichte wie Kirschsoße mit Schweinefleisch-Bröseln gab, sehr ungewöhnlich für den deutschen Geschmack. Im Anschluss versammelten sich die Schüler für eine Rallye, um die Stadt besser kennenzulernen. Es war ziemlich kompliziert, da sich niemand auskannte (nicht mal die Ungarn). Nach einer Pause im Café und einer heißen Schokolade bereiteten sich alle Schüler im Internat auf den „Sandor Ball“ vor, der jedes Jahr von der Abschlussklasse organisiert wird. Dieses Jahr wurde das Musical Grease aufgeführt. Auf Ungarisch verstanden wir zwar nicht sehr viel, aber interessant war es allemal.

An den meisten Tagen besuchte die Gruppe den Unterricht im Internat. Es wirkte alles sehr entspannt, die Schüler durften ihre Handys benutzen und alle hatten großen Respekt, da die meisten Fächer auf Deutsch unterrichtet wurden.

Über das Wochenende ging es in die Gastfamilien und das Internat leerte sich. Die meisten kamen in kleine und sehr traditionelle Häuser der ungarischen Familien und wurden dort aber umso herzlicher empfangen. Am Wochenende unternahmen sie mit den Austauschpartnern Unternehmungen wie Schwimmen, Besichtigungstouren nach Gyula oder versuchten sich im traditionellen Backen.

Foto: privat

 

 

 

Zurück im Internat lernte die Gruppe die traditionelle Seite Ungarns noch besser kennen. In einem „Folklore-Haus“ wurde  das Herstellen von Puppen, Perlenketten und Maisschalen-Engeln bei schwäbisch-ungarischen Gesang geübt. Für einige war es eine tolle Erfahrung, andere waren gestresst, da ihnen offensichtlich die Feinmotorik fehlte und ihr Engel nicht den Ansprüchen genügte. Danach folgte das Bogenschießen, ein beliebter Volkssport in Ungarn.

Wieder einmal ging die Zeit viel zu schnell vorbei und wir machten uns auf nach Budapest. Hier waren alle überrascht, als sie das Hostel betraten: es ging durch einen Hinterhof mit sichtlichem Renovierungs-bedarf in unsere Wohnung. Wohnung? Wir hatten eine eigene Wohnküche, moderne Möbel und mehrere Bäder. Das hatten wir nun wirklich nicht erwartet. Michel, der einzige Junge in der Gruppe, durfte sich sogar über ein Einzelzimmer mit eigenem Bad freuen.

 

 

 

 

 

Foto: privat

 

 

Als erstes besichtigte die Gruppe den Burgberg mit der Mathiaskirche. Querfeldein ging es den Berg hoch und schneller als jede Bahn. Der Ausblick war selbst für genervte Teenager unglaublich und es wurden viele Fotos gemacht. Den Rest der Stadt haben wir an diesem Tag mit einer Hop on/Hop off-Tour besichtigt. Alle waren von den Gebäuden und Statuen und natürlich Shopping-Möglichkeiten beeindruckt.

 

 

 

 

 

 

In unserer Freizeit nutzten wir diese ausgiebig. Später traf sich die Gruppe dann für eine Bootstour über die Donau. Das Highlight war aber am Abend der gemeinsame Ausflug zu einer der berühmteste und traditionellen Thermen Ungarns, dem Széchenyi-Heilbad. Bei einer Wassertemperatur von 38 Grad entspannten sich die Gelenke und geschundenen  Füße von den anstrengenden Vortagen bei Mondschein und Luxuskulisse. Danach konnten alle gut obwohl kurz schlafen, denn um 3:00 nachts hieß es Abschied nehmen von einer aufregenden Zeit in Ungarn und einer unvergleichlichen Herzlichkeit und Gastfreundlichkeit.