Schul- und Hausordnung

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 Ziel der Leitlinien unserer Schul-/Hausordnung ist es, größtmögliche Sicherheit des Einzelnen in unserem Schulalltag zu gewährleisten. Dies ist aber nur möglich, wenn sich jeder Schüler[1] bewusst wird, Mitglied der Schulgemeinschaft zu sein. Diese Gemeinschaft erfordert einen respektvollen und höflichen Umgang miteinander und das Einhalten bestimmter Regeln.


  • 1 Allgemeines Verhalten während der Schulzeit im Schulgebäude und auf dem Schulgelände
  1. Jeder Schüler ist laut Schulgesetz dazu verpflichtet, den Anweisungen der Schulleitung, der Lehrer, der Sekretärinnen, der HA-Betreuer/innen und des Hausmeisters unverzüglich Folge zu leisten. Auch in Konfliktsituationen ist ein respektvoller und höflicher Umgang miteinander für jedes Mitglied der Schulgemeinschaft selbstverständlich.
  2. Jeder Schüler trägt Mitverantwortung für eine gepflegte und ordentliche Schule. Dies gilt für alle Räume, Flure, Toiletten und Außenanlagen. Das Schuleigentum (Bücher, Schlüssel etc.) und Mobiliar sowie das Eigentum von Mitschülern sind pfleglich zu behandeln. Bei fahrlässiger oder mutwilliger Beschädigung haften die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler.
  3. Die Schule selbst haftet nur im Rahmen der gesetzlichen Haftpflicht für Gegenstände, welche die Schülerinnen und Schüler mitbringen.
  4. Schadensfälle von versicherten Gegenständen sowie Fahrraddiebstahl müssen noch am selben Tag des Schadens im Sekretariat gemeldet werden.
  5. Sämtliche private Tonträger und Abspielgeräte, Computerspiele und Mobiltelefone sind während der gesamten Unterrichtszeit ausgeschaltet in der Schul-, Jacken-, oder Hosentasche aufzubewahren. Wird diesem Verbot zuwider gehandelt, wird der entsprechende Gegenstand eingezogen. Über die Rückgabe entscheidet die Schulleitung. Eine Ausnahme hiervon ist in Nr. 3.i festgehalten.
  6. Gefährliche Gegenstände und Stoffe sowie Drogen dürfen grundsätzlich nicht mit in die Schule gebracht werden. Dies betrifft neben Waffen bzw. waffenähnlichen Gegenständen und Chemikalien auch Laserpointer und alkoholische Getränke.
  7. Das Rauchen ist seit dem 1.1.2008 auf dem gesamten Schulgelände verboten. Ferner wird von den volljährigen, rauchenden Mitgliedern der Schulgemeinschaft erwartet, dass auch auf das Rauchen in der unmittelbaren Umgebung der Schule, insbesondere an Wegen und Eingängen zum Schulgelände, verzichtet wird, um allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft einen rauchfreien Zugang zu gewährleisten. Für die Sauberkeit der Raucherzone (Aufsammeln der Kippen etc.) sind die Raucher selbst verantwortlich.
  • 2 Verhalten im Unterricht

a.  Jeder Schüler muss pünktlich zum Unterricht erscheinen. Dazu ist es notwendig, dass die Schüler um 07.45 Uhr am Schulgebäude eingetroffen sein müssen.
b.  Zu Beginn der Stunde, spätestens zum 2. Klingeln, müssen alle für die Stunde benötigten Unterlagen und Materialien auf den Tischen liegen, die Schüler sollen sich an ihren Plätzen befinden.
c.  Das Tragen von Kopfbedeckungen, das Kauen von Kaugummi sowie Essen und Trinken während des Unterrichts sind verboten.
d.  Sollte bis 5 Min. nach dem zweiten Klingeln noch kein Lehrer im Klassenraum sein, müssen die Klassensprecher oder Vertreter sich im Sekretariat melden.
e.  Die Stunde wird durch den Lehrer beendet, erst dann packen die Schülerinnen und Schüler ihre Unterlagen zusammen.
f.  Vor den großen Pausen wird der Unterricht rechtzeitig beendet, damit die Schüler Zeit haben, ihre Schulsachen einzupacken, ihr Frühstück auszupacken und sich der Wetterlage angemessen anzukleiden. Alle Schüler verlassen pünktlich zum Schellen die Unterrichtsräume. Die Fachlehrer schließen die Unterrichtsräume ab.

  • 2 Unterrichtsräume und Schulgebäude
  1. Die Schule wird um 7:40 geöffnet, vorher dürfen Schüler das Gebäude nicht betreten. Ausnahme (z.B. aufgrund schlechten Wetters) kann die aufsichtsführende Lehrkraft den Schülern vorher Zutritt gestatten. Die Schüler halten sich dann bis 07:40 Uhr im Foyer auf.
  2. Nach Unterrichtsschluss und/bzw. nach der HA-Betreuung ist das Verlassen des Schulgebäudes notwendig. Schüler der Sek. I, die anschließend an schulischen Veranstaltungen teilnehmen, halten sich auf dem Schulhof, im Foyer des Gebäudes, in der Schülerbücherei oder im Raum 1.06 auf, wenn sie nicht das Mittagessen in der Mensa einnehmen.
  3. Bei Feueralarm sind die Fenster zu schließen und der Unterrichtsraum sofort geordnet zu verlassen. Die Schüler versammeln sich auf dem festgelegten Sammelplatz.
  4. Am Unterrichtsende sind die Fenster zu schließen und die Stühle hochzustellen.
  5. Die Unterrichtsräume sind in aufgeräumtem Zustand zu verlassen.
  6. Die Brandschutztüren zwischen den Klassenräumen sind für den Notfall gedacht und dürfen keinesfalls von den Schülern unbefugt benutzt werden.
  7. Müssen die Schüler nach der Pause die Räumlichkeiten wechseln, dürfen sie ihre Taschen ausschließlich an folgenden Stellen im Gebäude abstellen: im Eingangsbereich zum naturwissenschaftlichen Trakt, neben der Tür zur Aula und in der Nähe der Treppe zu den Räumen 1.23ff/2.20ff.
  8. Für Oberstufenschüler ist der Aufenthalt im Schulgebäude in der unterrichtsfreien Zeit am Vormittag in der Cafeteria (E05/E06 – neue Oberstufenräume) bis 12:00 Uhr gestattet. In der Mittagszeit (12:00-14:05) steht den Oberstufenschülern Raum 1.06 als Aufenthaltsraum und die Schülermediothek als Stillarbeitsraum zur Verfügung. Am Nachmittag gilt dann wieder die Vormittagsregelung.
  9. Nur in dieser Zeit von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr ist in der Cafeteria E05/E06 die Benutzung von Mobiltelefonen für die Oberstufenschüler erlaubt. Die Mobiltelefone dürfen auch in diesen Räumen und zu dieser Zeit ausschließlich nur für die Nachrichtenübermittlung und als Tonträger benutzt werden.
  10. Das Rennen, Fangenspielen und Ballspielen ist im Gebäude mit großen Gefahren verbunden und deshalb dort auch untersagt.
  • 4 Pausenordnung
  1. Die Schüler verlassen zum Unterrichtsschluss zügig die Unterrichtsräume und begeben sich auf direktem Weg auf den Schulhof. Dies gilt auch für Schüler, die ein Schließfach gemietet haben. (Letztere können vor der 1. Stunde und nach dem 1. Klingeln aufgesucht werden.)
  2. Den Oberstufenschülern ist während der Pausen der Aufenthalt in der Cafeteria E05/E06) gestattet. Der Zugang ist während der großen Pausen nur vom Schulhof Süd aus möglich, nicht mehr durch das Foyer. Die Kiosknutzung für Oberstufenschüler in den Pausen kann aber aus organisatorischen Gründen nur von außen zusammen mit den Schülern der Sek. I erfolgen.
  3. Lässt die Wetterlage einen Pausenaufenthalt im Freien nicht zu, verbringen die Schüler die Pause im Foyer, in den Klassenräumen oder in der Cafeteria. Dies wird durch ein dreimaliges Klingeln zu Beginn der Pause angezeigt. Nur in diesem Fall ist es den Schülern gestattet, den Kiosk innerhalb der Mensa zu nutzen.
  4. Am Ende jeder großen Pause sorgt ein Ordnungsdienst der Oberstufenjahrgänge für Sauberkeit und Ordnung in der Cafeteria.
  5. Oberstufenschüler dürfen während der Pausen und Freistunden das Schulgelände auf eigene Gefahr verlassen. Sie haben aber auf Verlangen den Aufsicht führenden Lehrern ihren Schülerausweis vorzuzeigen. Schülern der Sek.I ist das Verlassen des Schulgeländes verboten.
  6. Das Werfen von Gegenständen (z.B. Kastanien/Eicheln) und Schneebällen ist verboten. Beim Ballspielen ist aufeinander Rücksicht zu nehmen.
  7. Das Betreten des Brunnens und der ummauerten Hochbeete auf dem Schulhof Nord ist den Schülern untersagt.
  8. Der Aufenthalt im Bereich der Fahrradständer während der Unterrichtsstunden ist untersagt.
  9. Der Verwaltungstrakt darf nur aufgesucht werden, wenn sich das Anliegen nicht anders lösen lässt.
  10. Schüler, die im Anschluss an die großen Pausen Sportunterricht haben, dürfen die Sportanlagen erst mit dem 1. Klingeln zum Ende der Pause aufsuchen. Schülerinnen und Schüler, die Musikunterricht haben, dürfen die Musikräume und die Aula nur mit den Fachlehrern betreten.
  11. Während der kleinen Pausen bleiben die Schüler der Sek. I in den Fachräumen, es sei denn, sie müssen den Fachraum wechseln.
  • 5 Schulweg
  1. Als Schulweg gilt der direkte Weg von der Wohnung zur Schule und zurück. Nur auf diesem Weg sind die Schüler unfallversichert.
  2. Aus Sicherheitsgründen ist sowohl das Befahren des Parkplatzes vor der Schule als auch des Schulhofes mit Fahrrädern verboten. Der Fahrradabstellplatz ist auf direktem Weg (kein Umweg über den Lehrerparkplatz oder Schulhof) zu verlassen. Fahrräder müssen zu den Einstellplätzen geschoben werden, sobald das Schulgelände erreicht wird.
  3. Fahrräder dürfen nur in den entsprechenden Fahrradständern abgestellt werden. Keinesfalls darf die Feuerwehrzufahrt mit Fahrrädern verstellt werden.
  • 6 Entschuldigungen, Beurlaubungen und Krankheitsmeldungen
  1. Alle Schülerinnen und Schüler, die aus besonderen Gründen vorzeitig aus dem Unterricht nach Hause gehen, müssen sich beim unterrichtenden Lehrer und im Sekretariat abmelden.
  2. Ist ein Schüler aus zwingenden Gründen verhindert, am Unterricht oder an sonstigen für verbindlich erklärten Schulveranstaltungen teilzunehmen, so ist die Schule unverzüglich durch die Erziehungsberechtigten oder die volljährigen Schüler zu benachrichtigen. Zusätzlich ist bei Wiederbesuch der Schule eine schriftliche Mitteilung über die Dauer der versäumten Stunden vorzulegen. Die Schüler der Oberstufe füllen dazu die farbigen Karten aus und legen diese unverzüglich, d.h. in der ersten Stunde nach Wiederbesuch der Schule, den entsprechenden Fachlehrern in ihrer Stunde vor. Nach dieser Frist werden keine Entschuldigungen anerkannt.
  3. Wer eine Klausur versäumt hat, muss am ersten oder zweiten Tag nach Wiedererscheinen im Unterricht beim Oberstufenkoordinator eine schriftliche Entschuldigung auf einem DIN-A4-Blatt mit genauer Angabe des Grundes oder ein ärztliches Attest abgeben. Nur dann wird ein Nachschreiben der Klausur genehmigt. Am Tag der Klausur selbst melden sich die Schüler, die nicht an der Klausur teilnehmen können, bis spätestens 09.00Uhr telefonisch ab.
  4. Sind Schüler an einer ansteckenden Kinderkrankheit erkrankt (Masern, Mumps, Röteln, Keuchhusten, Scharlach, Diphterie, Pfeiffersches Drüsenfieber und Windpocken), haben die Eltern die Pflicht, bei der Krankmeldung im Sekretariat auch die Krankheit anzugeben, damit vor Ort in der Schule gesundheitsfürsorgliche Maßnahmen eingeleitet werden können.
  5. Das Gleiche gilt bei Befall des Kindes mit Kopfläusen. Die Eltern sind verpflichtet, das Kind zu Hause zu lassen, den Fall in der Schule zu melden und den Kopf mit einem dafür vorgesehenen Mittel zu behandeln, damit auch die Nissen aus den Haaren beseitigt werden. Das Kind darf erst zur Schule geschickt werden, wenn die Haare läuse- und nissenfrei sind.
  6. Für Schüler, die aus wichtigen Gründen nicht am Unterricht teilnehmen können, ist rechtzeitig ein schriftlicher Antrag auf Beurlaubung zu stellen. Das gilt auch bei gewünschter Freistellung vom Unterricht aus religiösen Gründen. (Automatische Unterrichtsbefreiung für religiöse Veranstaltungen gibt es nicht.) Bei Schülern, die Fahrunterricht nehmen, kann eine Freistellung nur bei Prüfungsstunden, nicht für reguläre Fahrstunden, erteilt werden (Klausurtermine gehen dabei vor). Ein Antrag auf Beurlaubung ist nicht durch eine Entschuldigung zu ersetzen. Der Antrag ist frühzeitig zu stellen. Schüler und Lehrer können sich dann im Hinblick auf die Unterrichtsinhalte und Leistungsüberprüfungen darauf einstellen. Der Fachlehrer beurlaubt für seine Stunden; Anträge auf Beurlaubung bis zu drei Tagen gehen an den Klassen- bzw. Stufenleiter. Bei längerer Freistellung und für alle Beurlaubungen vor oder nach den Ferien ist die Schulleitung zuständig. Eine Beurlaubung kann nur in besonders begründeten Fällen genehmigt werden.
  7. Das Schulverhältnis endet, wenn der nicht mehr schulpflichtige Schüler 20 Unterrichtstage ununterbrochen unentschuldigt gefehlt hat. (§ 47 NRW SchulG) Die Entlassung kann bei volljährigen Schülerinnen und Schülern auch dann erfolgen, wenn im Laufe eines Monats insgesamt 20 Unterrichtsstunden unentschuldigt versäumt werden. (§ 26a Abs. 6 SchVG).
  • 7 Informationen an die Eltern volljähriger Schüler

Auch nach dem Eintritt in die Volljährigkeit kann die Schule die Eltern über wichtige schulische Angelegenheiten oder Auffälligkeiten der volljährigen Schüler informieren. Das Einverständnis des Schülers wird bis zu einem schriftlichen Widerspruch von der Schule unterstellt. Über diesen Widerspruch des Schülers informiert die Schule die Eltern schriftlich.

  • 8 Verstöße gegen die Hausordnung

Bei Verstößen gegen die Hausordnung werden die Eltern gegebenenfalls schriftlich informiert. In schwerwiegenden Fällen können auch erzieherische oder sogar disziplinarische Maßnahmen eingeleitet werden.

 

 

[1] Aufgrund der besseren Lesbarkeit wird im Folgenden auf die weibliche Form verzichtet. Selbstverständlich schließen die Bezeichnungen Schüler respektive Lehrer auch die weiblichen Mitglieder der Schulgemeinschaft mit ein.