Verbindliche Vereinbarungen für alle Fächer zur Facharbeit PDF Drucken E-Mail
Unsere Schule
Geschrieben von: Jutta Bickmann   
Montag, den 14. Dezember 2009 um 18:35 Uhr
0 Grundsätzliches zur Facharbeit

- Fachspezifische Fragen sind im normalen Fachunterricht zu klären.

- Aufbau und Gliederungen von Facharbeiten müssten Sie in 11.2 anhand einer längeren Hausaufgabe im Fach Deutsch gelernt haben, ebenso das Anlegen eines Literaturverzeichnisses und die Zitiertechnik.

- Methoden der Materialrecherche sollten Ihnen bekannt sein, sollten aber auch in den einzelnen Fächern noch einmal angesprochen werden (Bibliotheken mit Schlagwortkatalogen und alphabetischen Katalogen, Literaturverzeichnisse in Werken zur gleichen oder ähnlichen Thematik, insbesondere dann, wenn diese Werke jüngeren Datums sind; die Internetrecherche mit Suchmaschinen).

- Verlassen Sie sich nicht nur auf Material aus dem Internet. Oft fällt es schwer, gutes Material von schlechtem oder sogar falschem zu unterschieden (achten Sie darauf, um welche Art von Internetquellen es sich handelt, z.B. haben Diplomarbeiten in der Regel einen höheren Wert als Texte aus der Adresse 'Hausaufgaben.de'). Am besten bibliographieren Sie mit Karteikarten.

- Jede Facharbeit muss über ein Deckblatt und ein Inhaltsverzeichnis auf einer gesonderten Seite verfügen.

So soll das Deckblatt aussehen:

 

'Titel der Facharbeit'

Facharbeit im Fach [XY]

Kursbezeichnung:...

Kurslehrer/in

Vorgelegt von N.N. Gronau, im [Monat] [Jahr]



1 Gliederungsprinzipien


So sollte das Inhaltsverzeichnis aussehen. Die entsprechenden Gliederungskennzeichnungen und Überschriften müssen in der Facharbeit wieder auftauchen. Am rechten Rand der Seite stehen die entsprechenden  Seitenangaben untereinander.

Dem fortlaufenden Text beigeheftete Materialien (Tabellen, Skizzen etc.) werden in die Seitenzählung einbezogen. Dasselbe gilt für einen eventuellen Anhang. Auch das Literaturverzeichnis enthält fortlaufende Seitenzahlen. Die letzte nummerierte Seite enthält die vom Schüler unterschriebene Erklärung (s. unter 4 - weitere Formalia).

Inhalt                                                                                   Seite

0 Einleitung

1 Erster Hauptaspekt des Hauptteils

2 Zweiter Hauptaspekt des Hauptteils
2.1 Erster Unteraspekt zum zweiten Hauptaspekt
2.2 Zweiter Unteraspekt zum zweiten Hauptaspekt
2.2.1 Unteraspekte zu 2.2
2.2.2 dgl.
2.2.3 dgl.
2.3 Dritter Unteraspekt zum zweiten Hauptaspekt

3 Dritter Hauptaspekt
3.1 dgl.
3.1.1 dgl.
3.1.2 dgl.

4 Schlussteil

Anmerkungen (falls nicht jeweils als Fußnote auf der entsprechenden Seite)

Literaturverzeichnis

Erklärung



2 Literaturangaben im Literaturverzeichnis und in den Anmerkungen

2.1 Quellenangaben im Literaturverzeichnis
(alphabetisch angeordnet nach den Nachnamen der Autoren oder Herausgeber):

2.1.1 Verweise auf Bücher:

Beispiel: Johann Wolfgang Goethe: Die Leiden des jungen Werther. Stuttgart:
Reclam Verlag 1998.
oder: Goethe, Johann Wolfgang: Die Leiden des jungen Werther. Stuttgart:
Reclam Verlag 1998.

(Die zweite Form der Quellenangabe hat den Vorteil der mühelosen alphabetischen Auflistung im Literaturverzeichnis, sie kann entsprechend auch für Anmerkungen übernommen werden.)


2.1.2 Verweise auf Aufsätze in Büchern:

Beispiel: Fritz Müller: „Das Wesen des Tragischen in Goethes ,Werther‘“. In:

Hans Meier (Hg.): Gedanken zu Goethes großen Werken. Hamburg:
Literatur Verlag 1996. S. 23-68.
oder: Müller, Fritz: „Das Wesen des Tragischen in Goethes ‚Werther’“. In:
Meier, Hans (Hg,): Gedanken zu Goethes großen Werken. Hamburg: 
Literatur Verlag 1996. S. 23-68.

2.1.3 Verweise auf Internetseiten:

Es ist immer der vollständige Pfad der Website anzugeben mit dem Datum, an dem der Text heruntergeladen wurde. Zudem ist ein Ausdruck der Website beizufügen oder eine virenfreie Diskette mit den heruntergeladenen Dateien.

Beispiel: Otto Schmitt: Karikaturen zu Goethes Werken. Internetadresse:
http//:www.goethe-illustrationen.de/werther12.jpg vom 12. 03. 2000.

2.2 Quellenangaben in den Anmerkungen

Die obige Form wird auch verwendet, wenn zum ersten Mal aus einem Buch oder einem Aufsatz zitiert wird. Die Quellenangabe wird dann durch die Seitenzahl (und ggf. durch die Zeilenzahl) ergänzt.

Beispiel: Johann Wolfgang Goethe: Die Leiden des jungen Werther. Stuttgart:
Reclam Verlag 1998. S. 3. [oder Möglichkeit 2, siehe I,1]


Diese Angaben erscheinen in einer Anmerkung unten auf der Seite oder am Ende des Textes oder bei längeren Texten am Ende des Kapitels. Im eigenen Text wird auf diese Anmerkung durch eine hochgestellte Ziffer hingewiesen, die in der eigentlichen Anmerkung wiederholt wird (vgl. die Anmerkungen unten auf der Seite!).

Beispiel: Wenn im Vorspruch vom „armen Werther"[1] die Rede ist, deutet das auf die Anteilnahme des Erzählers hin. „Geist [...] und [Charakter]“[2] werden als Grundlage einer solchen Anteilnahme angeführt.


Wenn im folgenden eigenen Text erneut aus einem schon zitierten Buch eine Stelle entnommen wird, geschieht dies, wie es in Fußnote 2 gezeigt wird.
Wird überwiegend aus einem Text zitiert (z.B. bei Textanalysen), so kann die Stellenangabe (Seiten- und Zeilen- bzw. Verszahl) unmittelbar hinter dem Zitat stehen (vgl. die Beispiele für den Einbau von Zitaten).


3 Der Einbau von Zitaten in den eigenen Text

3.1 Grundsätzliches

- Alle Zitate müssen wörtlich sein, sie werden in An- und Abführungszeichen gesetzt, grammatische Änderungen zur Anpassung an den eigenen Text sowie Auslassungen müssen durch eckige Klammern gekennzeichnet werden. Zitate dürfen niemals sinnentstellend verwendet werden.
- Zitate können einen eigenen formalen Aufhänger (Begleitsatz) haben wie (Dies erkennt man an folgender Textstelle: „ Zitat.“) oder als Teil in den eigenen Satz eingebaut werden (insbesondere bei Zitaten unterhalb der Satzlänge). Das zweite Verfahren ist stilistisch das elegantere.
- Verweist man auf ganze Passagen in anderen Werken, die man wegen der Länge nicht zitieren kann, geschieht dies durch den Klammerhinweis (vgl. Meier, a.a.O., S. 12 ff.).


3.2 Beispiele für richtiges Zitieren

a) Die Formulierung „[a]usgesetzt auf den Bergen des Herzens“1 charakterisiert den Grundton des Gedichtes.

b) Oder, falls nur ein bestimmter Text analysiert wird, ist auch die Kurzschreibweise denkbar: Die Formulierung „[a]usgesetzt auf den Bergen des Herzens“ (V. 1) charakterisiert den Grundton des Gedichtes.

c) Die Intention der Rede wird vor allem an Goebbels letzter Frage deutlich: „Wollt ihr den totalen Krieg?“2

d) Oder, falls diese Rede in ihrer Gesamtheit analysiert wird und häufig aus ihr zitiert wird: Die Intention dieser Rede wird an Goebbels letzter Frage deutlich: „Wollt ihr den totalen Krieg?“ (Z. 59 f.).

e) Ein Punkt wird nicht als Satzzeichen in das Zitat aufgenommen, wohl aber Frage- und Rufzeichen: Seine Feststellung „Das ist ein weites Feld“ (S. 319) kommt hier zum letzten Mal vor.

f) Einzelne Begriffe werden grundsätzlich unflektiert, das heißt in der Grundform (ohne Endungen), zitiert: Das Nomen „Berg“ in der einleitenden Verszeile des Rilkegedichtes verweist nicht nur auf den Bereich der Natur.

g) Außerdem sollte man aus stilistischen Gründen Buchtitel niemals ohne ein vorangehendes Nomen zitieren:

Also: In dem Drama „Die Jungfrau von Orleans“..... und nicht: In „Die Jungfrau von Orleans“ ...



4 Weitere Formalia

- Am Computer ist für den normalen Text der Schriftgrad 12 zu wählen.
- Zeilenabstand:1,5
- Ränder: links: 4 cm
rechts: 2 cm
oben: 3 cm
unten: 2 cm

- Überschriften sollen im Text durch Leerzeilen abgesetzt werden, der Abstand zum vorangehenden Text soll größer sein als der zum folgenden Text. Jedoch soll bei der optischen Gestaltung kein Platz verschwendet werden.
- Der reine Textumfang sollte (ohne Inhaltsverzeichnis und Literaturverzeichnis), wenn vom Fachlehrer / der Fachlehrerin nicht anders vorgegeben, ca. 10 bis 12 Seiten betragen.

Am Ende der Facharbeit muss als letzte Seite folgende Erklärung stehen und unterschrieben werden:

"Ich erkläre, dass ich die Facharbeit ohne fremde Hilfe angefertigt und nur die im Literaturverzeichnis angeführten Quellen und Hilfsmittel benutzt habe."

[Ort], [Datum]                                        [Unterschrift]

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 15. Dezember 2009 um 17:37 Uhr