Hausordnung ab dem Schuljahr 2010/2011 Drucken E-Mail

Ziel der Leitlinien unserer Schul-/Hausordnung ist es, größtmögliche Sicherheit des Einzelnen in unserem Schulalltag zu gewährleisten. Dies ist aber nur möglich, wenn sich jeder Schüler  bewusst wird, Mitglied der Schulgemeinschaft zu sein. Diese Gemeinschaft erfordert einen respektvollen und höflichen Umgang miteinander und das Einhalten bestimmter Regeln.


1. Allgemeines

Den Anweisungen der Schulleitung, der Lehrer und des Hausmeisters ist unverzüglich Folge zu leisten. Ein respektvoller und höflicher Umgang miteinander ist für jedes Mitglied der Schulgemeinschaft selbstverständlich.


2. Verhalten im Unterricht

a)    Jeder Schüler muss pünktlich zum Unterricht erscheinen.
b)    Zu Beginn der Stunde, spätestens zum 2. Klingeln, müssen alle für die Stunde benötigten Unterlagen und Materialien auf den Tischen liegen, die Schüler sollen sich an ihren Plätzen befinden.
c)    Das Tragen von Kopfbedeckungen, das Kauen von Kaugummi sowie Essen und Trinken während des Unterrichts sind verboten.
d)    Sollte bis 5 Min. nach dem zweiten Klingeln noch kein Lehrer im Klassenraum sein, müssen die Klassensprecher oder Vertreter sich im Sekretariat melden.
e)    Die Stunde wird durch den Lehrer beendet, erst dann packen die Schülerinnen und Schüler ihre Unterlagen zusammen.
f)    Vor den großen Pausen wird der Unterricht rechtzeitig beendet, damit die Schüler Zeit ha-ben, ihre Schulsachen einzupacken, ihr Frühstück auszupacken und sich der Wetterlage angemessen anzukleiden. Alle Schüler verlassen pünktlich zum Schellen die Unterrichts-räume. Die Fachlehrer schließen die Unterrichtsräume ab.


3. Unterrichtsräume

a)    Die Schule wird um 7:40 geöffnet, vorher dürfen Schüler das Gebäude nicht betreten.
b)    Nach Unterrichtsschluss ist das Verlassen des Schulgebäudes notwendig. Schüler der Sek.I, die anschließend an schulischen Veranstaltungen teilnehmen, dürfen sich bis    zum Veranstaltungsbeginn in der Mensa, dem Foyer oder dem Schulhof aufhalten.
c)    Bei Feueralarm sind die Fenster zu schließen und der Unterrichtsraum sofort geordnet zu verlassen. Die Schüler versammeln sich auf dem festgelegten Sammelplatz.
d)    Am Unterrichtsende sind die Fenster zu schließen und die Stühle hochzustellen.
e)    Die Unterrichtsräume sind in aufgeräumten Zustand zu verlassen.


4. Pausenordnung

a)    Die Schüler verlassen zum Unterrichtsschluss zügig die Unterrichtsräume und begeben sich auf direktem Weg auf den Schulhof. Dies gilt auch für Schüler, die ein Schließfach gemietet haben. Die Schließfächer können vor der 1. Stunde und jeweils am Ende der Großen Pau-sen nach dem 1. Klingeln aufgesucht werden.
b)    Die Brandschutztüren zwischen den Klassenräumen sind für den Notfall gedacht und dürfen keinesfalls von den Schülern unbefugt benutzt werden.
c)    Müssen die Schüler nach der Pause die Räumlichkeiten wechseln, dürfen sie ihre Taschen ausschließlich an folgenden Stellen im Gebäude abstellen: im Eingangsbereich zum natur-wissenschaftlichen Trakt, neben der Tür zur Aula und in der Nähe der Treppe zu den Räu-men 130ff/230ff.
d)    Schülern der Sek I ist es nicht gestattet nach Pausenbeginn ihre Klassenräume aufzusuchen. Schüler der Sek II dürfen sich innerhalb des Schulgebäudes nur im Aufenthaltsraum der Oberstufe aufhalten.
e)    Lässt die Wetterlage einen Pausenaufenthalt im Freien nicht zu, verbringen die Schüler die Pause im Foyer und in den Klassenräumen. Dies wird durch ein dreimaliges Klingeln zu Be-ginn der Pause angezeigt.
f)    Der Oberstufenraum – und damit auch der dort aufgestellte Getränkeautomat – darf ausschließlich von den Schülern der Oberstufe genutzt werden. Keinesfalls dürfen die Getränke aus dem Automaten aus dem Aufenthaltsraum entfernt werden.
g)    Oberstufenschüler können während der Pausen und Freistunden das Schulgelände auf ei-gene Gefahr verlassen. Sie haben auf Verlangen den Aufsicht führenden Lehrern ihren Schülerausweis vorzuzeigen. Schülern der Sek.I ist das Verlassen des Schulgeländes ver-boten.
h)    Das Werfen von Gegenständen (z.B. Kastanien/Eicheln) und Schneebällen ist verboten. Beim Ballspielen ist aufeinander Rücksicht zu nehmen. Das Ball-, Fang- und andere Bewe-gungsspiele sind im Gebäude untersagt.
i)    Der Brunnen und die ummauerten Hochbeete auf dem Schulhof Nord dürfen nicht betreten werden.
j)    Der Aufenthalt im Bereich der Fahrradständer während der Unterrichtsstunden ist untersagt.
k)    Der Verwaltungstrakt darf nur aufgesucht werden, wenn sich das Anliegen nicht anders lösen lässt.
l)    Schüler, die im Anschluss an die großen Pausen Sportunterricht haben, dürfen die Sportan-lagen erst mit dem 1. Klingeln zum Ende der Großen Pause aufsuchen. Schülerinnen und Schüler, die Musikunterricht haben, dürfen die Musikräume und die Aula nur mit den Fachlehrern betreten.
m)    Während der kleinen Pausen bleiben die Schüler der Sek.I in den Fachräumen, es sei denn, sie müssen den Fachraum wechseln.


5. Rauchen

Das Rauchen ist seit dem 1.1.2008 auf dem gesamten Schulgelände verboten. Ferner wird von den volljährigen, rauchenden Mitgliedern der Schulgemeinschaft erwartet, dass auch auf das Rauchen in der unmittelbaren Umgebung der Schule, insbesondere an Wegen und Eingängen zum Schulgelände verzichtet wird, um allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft einen rauchfreien Zugang zu gewährleisten. Für die Sauberkeit der Raucherzone (Aufsam-meln der Kippen etc.) sind die Raucher selbst verantwortlich.

6. Umgang mit fremdem Eigentum

Jeder Schüler trägt Mitverantwortung für eine gepflegte und ordentliche Schule. Dies gilt für alle Räume, Flure, Toiletten und Außenanlagen. Das Schuleigentum (Bücher, Schlüssel etc.) und Mobiliar sowie das Eigentum von Mitschülern sind pfleglich zu behandeln. Bei fahrlässiger oder mutwilliger Beschädigung haften die Erziehungsberechtigten bzw. die volljährigen Schüler.


7. Mitbringen von Gegenständen

a)    Die Schule haftet nur im Rahmen der gesetzlichen Haftpflicht für Gegenstände, welche die Schülerinnen und Schüler mitbringen.
b)    Gefährliche Gegenstände und Stoffe sowie Drogen dürfen nicht mit in die Schule gebracht werden. Dies betrifft neben Waffen bzw. waffenähnlichen Gegenständen und Chemikalien auch Laserpointer und alkoholische Getränke.
c)    Sämtliche private Tonträger und Abspielgeräte, Computerspiele und Mobiltelefone sind während der gesamten Unterrichtszeit, also auch in den Pausen, ausgeschaltet in der Ta-sche aufzubewahren. Tonträger dürfen ausschließlich im Aufenthaltsraum der Oberstufe benutzt werden. Wird diesem Verbot zuwider gehandelt, wird der entsprechende Gegenstand eingezogen. Über den Zeitpunkt der Rückgabe entscheidet die Schulleitung.


8. Schulweg

a)    Als Schulweg gilt der direkte Weg von der Wohnung zur Schule und zurück. Nur auf diesem Weg sind die Schüler unfallversichert.
b)    Aus Sicherheitsgründen ist sowohl das Befahren des Parkplatzes vor der Schule als auch des Schulhofes mit Fahrrädern verboten. Der Fahrradabstellplatz ist auf direktem Weg (kein Umweg über den Lehrerparkplatz oder Schulhof) zu verlassen. Fahrräder müssen zu den Einstellplätzen geschoben werden, sobald das Schulgelände erreicht wird.
c)    Fahrräder dürfen nur in den entsprechenden Fahrradständern abgestellt werden. Keinesfalls darf die Feuerwehrzufahrt mit Fahrrädern verstellt werden.

9. Entschuldigungen und Beurlaubungen

a)    Schüler der Sek I, die aus besonderen Gründen vorzeitig aus dem Unterricht nach Hause gehen, müssen sich beim unterrichtenden Lehrer abmelden.
b)    Ist ein Schüler aus zwingenden Gründen verhindert am Unterricht oder an sonstigen für verbindlich erklärten Schulveranstaltungen teilzunehmen, so ist die Schule unverzüglich durch die Erziehungsberechtigten oder die volljährigen Schüler zu benachrichtigen. Zusätz-lich ist bei Wiederbesuch der Schule eine schriftliche Mitteilung über die Dauer der versäum-ten Stunden vorzulegen. Die Schüler der Oberstufe füllen dazu die farbigen Karten aus und legen diese unverzüglich, d.h. in der ersten Stunde nach Wiederbesuch der Schule den ent-sprechenden Fachlehrern in ihrer Stunde vor. Nach dieser Frist werden keine Entschuldi-gungen anerkannt.
c)    Wer eine Klausur versäumt hat, muss am ersten oder zweiten Tag nach Wiedererscheinen im Unterricht beim Oberstufenkoordinator eine schriftliche Entschuldigung auf einem DIN-A4-Blatt mit genauer Angabe des Grundes oder ein ärztliches Attest abgeben. Nur dann wird ein Nachschreiben der Klausur genehmigt. Am Tag der Klausur selbst melden sich die Schüler, die nicht an der Klausur teilnehmen können, telefonisch ab.
d)    Für Schüler, die nicht am Unterricht teilnehmen können, ist ein schriftlicher Antrag auf Beur-laubung zu stellen. Das gilt auch bei gewünschter Freistellung vom Unterricht aus religiösen Gründen. (Automatische Unterrichtsbefreiung für religiöse Veranstaltungen gibt es nicht.) Bei Schülern, die Fahrunterricht nehmen, kann eine Freistellung nur bei Prüfungsstunden, nicht für reguläre Fahrstunden, erteilt werden (Klausurtermine gehen dabei vor). Ein Antrag auf Beurlaubung ist nicht durch eine Entschuldigung zu ersetzen. Der Antrag ist frühzeitig zu stellen (spätestens 8 Tage vor dem entsprechenden Termin). Schüler und Lehrer können sich dann im Hinblick auf die Unterrichtsinhalte und Leistungsüberprüfungen darauf einstel-len. Der Fachlehrer beurlaubt für seine Stunden; Anträge auf Beurlaubung bis zu drei Tagen gehen an den Klassen- bzw. Stufenleiter. Bei längerer Freistellung und für alle Beurlaubun-gen vor oder nach den Ferien ist die Schulleitung zuständig. Eine Beurlaubung kann nur in besonders begründeten Fällen genehmigt werden.
e)    Das Schulverhältnis endet, wenn der nicht mehr schulpflichtige Schüler 20 Unterrichtstage ununterbrochen unentschuldigt gefehlt hat. (§ 47 NRW SchulG) Die Entlassung kann bei volljährigen Schülerinnen und Schülern auch dann erfolgen, wenn im Laufe eines Monats insgesamt 20 Unterrichtsstunden unentschuldigt versäumt werden. (§ 26a Abs. 6 SchVG)

10. Informationen an die Eltern volljähriger Schüler

Auch nach dem Eintritt in die Volljährigkeit kann die Schule die Eltern über wichtige schulische Angelegenheiten oder Auffälligkeiten der volljährigen Schüler informieren. Das Einverständnis des Schülers wird bis zu einem schriftlichen Widerspruch von der Schule unterstellt. Über diesen Widerspruch des Schülers informiert die Schule die Eltern schriftlich.

11. Verstöße gegen die Hausordnung

Bei Verstößen gegen die Hausordnung werden die Eltern schriftlich informiert und es kann mit entsprechenden pädagogischen/disziplinarischen Maßnahmen gerechnet werden.