Bedeutung von Sprachen erkannt Drucken E-Mail

Gronau - Es wurde eng vor der Bühne der Aula des Gronauer Gymnasiums, als sich alle erfolgreichen Absolventen der 2011er-DELF-Sprachprüfung zum Erinnerungsfoto versammelten. 92 Schülerinnen und Schüler haben sich in diesem Jahr zur Prüfung angemeldet, alle haben, zum Teil mit herausragenden Ergebnissen, bestanden.

DELF_2011

[92 Schülerinnen und Schüler des Werner-von-Siemens-Gymnasiums haben sich in diesem Jahr zur Prüfung angemeldet, alle haben, zum Teil mit herausragenden Ergebnissen, bestanden. Foto: (Klaus Wiedau)]

Das französische Schulministerium verleiht das DELF-Diplom, nachdem die Kandidaten zu den unterschiedlichen Sprachniveaus allgemeine Sprachverwendung (A1, A2), selbstständige Sprachverwendung (B1, B2) und kompetente Sprachverwendung (C1, C2) jeweils angemessene Kenntnisse im Hör- und Leseverstehen sowie im Schreiben und Sprechen der französische Sprache nachgewiesen haben.


Im Vergleich zum Vorjahr ist die Beteiligung an den DELF-Prüfungen in diesem Jahr um das Dreifache gestiegen. „Damit wird deutlich", so Schulleiter Helmut Seifen, „dass an unserer Schule nicht nur bei den Lehrern, sondern auch bei den Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein dafür vorhanden ist, wie wichtig in der heutigen Zeit fundierte Fremdsprachenkenntnisse sind und wie hilfreich es für den weiteren Lebensweg sein kann, darüber auch weltweit anerkannte Nachweise zu haben."

Seifen gratulierte allen Schülern, die sich mit viel Fleiß auf die Prüfungen vorbereitet haben, und dankte den Lehrkräften, die im Französisch-Unterricht die hohe Motivation, sich der DELF-Prüfung zu stellen, geweckt haben. Besonders hob Helmut Seifen hervor, dass Afra Witomski als Verantwortliche für die Durchführung der DELF-Prüfungen gemeinsam mit ihren Fachkolleginnen und Kollegen in den vergangenen sieben Jahren immer für einen reibungslosen Ablauf der Prüfungen und für die ständig wachsende Beteiligung der Schülerinnen und Schüler gesorgt habe.

Afra Witomski hob bei der Ausgabe der Diplome die Leistungen einiger Schüler besonders hervor. So hat auf der Niveaustufe A1 Tim Scheffer aus der Klasse 8 am erfolgreichsten abgeschnitten, eine fast gleiche Punktzahl hat Nele Kokenbrink bei der Stufe A2 erreicht.

Während die A-Prüfungen nach etwa zwei Lernjahren erfolgreich abgelegt werden können, benötigt man für das B-Diplom schon etwas länger.

Hervorzuheben sind hier die Leistungen von Alina Schulte-Buskase (Stufe 11) und Bastian Schenk (Stufe 13) bei dem Zertifikat B1 sowie Kathrin Klümper (Stufe 13), die bei den Kandidaten der Niveaustufe B2 die höchste Punktzahl erreicht hat. Allen Absolventen gratulierte Witomski herzlich, verbunden mit dem Hinweis, dass hoffentlich viele der Schüler, die in diesem Jahr die A-Prüfung bestanden haben, „weitermachen, nicht nachlassen und im nächsten und übernächsten Jahr die weiteren Niveaus in Angriff nehmen."