Premiere von „Romeo und Julia“ Drucken E-Mail

Am „Balkon“ wird noch gearbeitet

Die Literaturkurse des Werner-von-Siemens-Gymnasiums proben für die Premiere: Am Dienstag hebt sich erstmals der Vorhang für das Stück „Romeo und Julia".

Im Fußballstadion steht der „Zehner" für die Kreativabteilung, im schulischen Stundenplan sind es die Fächer Kunst, Musik und Literatur. In diesem Schuljahr haben sich die Literaturkurse des Gymnasiums keine leichten Aufgaben vorgenommen. Unter der Regie von Kristin Hense wird zum Beispiel gerade Shakespeares Romeo und Julia einstudiert.

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(Kristin Hense (Regie) und Dr. Andreas Hoekstra arbeiten an der Foto: privat)

 

Die Proben gehen in die letzte, heiße Phase. Für den Balkon - in der weltberühmten Szene der beiden Protagonisten - müssen sich die Macher noch etwas einfallen lassen. Dr. Andreas Hoekstra unterstützt mit seiner jahrzehntelangen bühnentechnischen Erfahrung die Probenarbeit, heißt es in einer Mitteilung des Werner-von-Siemens-Gymnasiums.

Ansonsten herrsche „Ruhe vor dem Sturm". Durchlaufproben sind angesetzt, auch am Sonntag wird geprobt, damit bei den Aufführungen auch alles klappt.

Bei einer stilechten Shakespeare-Aufführung ist da an vieles zu denken. Nicht nur Textsicherheit ist nötig, auch die Handhabung des Floretts will gelernt sein. Nicht nur die Schauspielerinnen und Schauspieler sind gefragt, auch hinter der Bühne ist viel zu tun. Soviel wie möglich erledigen die Schülerinnen und Schüler selber, aber „ein wenig helfen uns auch unsere Mütter", gesteht Yvonne Nienhaus, die mit Alexandra Bosch gemeinsam für die Kostüme verantwortlich ist. Aber wie gesagt, bis zur Premiere am Dienstag bleiben noch wenige Tage, dann wird alles fertig sein. Da sind sich alle Mitwirkenden ganz sicher. Und hoffen auf zahlreiche Besucher.

Die Premiere ist am Dienstag (12. Juni), eine weitere Aufführung am 14. Juni. Beginn wird jeweils um 19.30 sein, Eintrittskarten gibt es an der Abendkasse für vier Euro (Erwachsene) bzw. drei Euro (Schüler) oder im Vorverkauf bei den Mitwirkenden.

(Quelle: WN Gronau, 08.06.2012)