Unterricht im Dienst der Wissenschaft - Siemens-Gymnasium unterstützt Forschungsprojekt Drucken E-Mail

Die Tradition, die im Namensträger Werner von Siemens zum Ausdruck kommt, und das aktuelle Schulprogramm, das den Naturwissenschaften eine besondere Bedeutung beimisst, legen nahe, dass das Gronauer Gymnasium sich auch engagiert, wenn es darum geht, in wissenschaftlichen Projekten zur Verbesserung des Physikunterrichts beizutragen.

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Eva Cauet untersucht als Doktorandin der Universität Duesburg-Essen in dem Forschungsprojekt ProwiN den Zusammenhang zwischen dem professionellem Wissen von Physiklehrkräften und dem Lehrerhandeln im Unterricht. Zwei der studentischen Mitarbeiter/-innen aus diesem Forschungsprojekt, Benjamin Kisudi und Judith Janes, waren jetzt eigens angereist, um, ausgestattet mit modernster Video- und Tontechnik, eine Physik-Unterrichtsstunde der Klasse 9e bei Anke Tapken zu beobachten und zu dokumentieren. Im Rahmen des Projekts ProwiN stellen sich die unterrichtenden Lehrpersonen für Tests zur Verfügung, mit denen ihr Fachwissen, sowie ihre didaktische und pädagogische Kompetenz erfasst werden. Um die Qualität des beobachteten Unterrichts einordnen zu können, erfolgen außerdem Schülertests im Prä-Post-Design. Diese Vorher/Nachher-Wissensüberprüfung durch standadisierte Fragebogen lassen erkennen, inwieweit fachkompetentere Physiklehrkräfte erfolgreicher unterrichten können.

Schon seit einigen Jahren wirkt die Gronauer Physiklehrerin Anke Tapken bei der wissenschaftlichen Begleitung des Physikunterrichts mit. Für ihre Klassen ist es immer wieder eine neue Erfahrung, wenn eine Unterrichtsstunde so minutiös unter die Lupe genommen wird. „Das ganz war sehr interessant," erklärte Can-Luca Benkert. Auch seinen Mitschülerinnen und Mitschülern war anzusehen, dass sie hochmotiviert bei der Sache waren.

(Quelle: WN Gronau 25.09.2012)