Sponsorenlauf der Gronauer Gymnasiasten - Schulgeld für Uganda Drucken E-Mail

Im wahrsten Sinne des Wortes „gut gelaufen" ist der Sponsorenlauf des Werner-von-Siemens-Gymnasiums am Ende des letzten Schuljahres, an dem über 1000 Schüler von den Fünftklässlern bis zur Oberstufe teilgenommen hatten.

Durch die sportliche Leistung der Schüler, die sich ihre Fünf-Kilometer-Runden durch den Stadtpark von engagierten Eltern, Nachbarn, Freunden und Bekannten bezahlen ließen, kam insgesamt ein Erlös von 14 015 Euro zusammen.

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(Das Zwielicht blendet ein bisschen, aber wer genau hinschaut, erkennt die Summe, die die Gymnasiasten bei der Spendenübergabe mit Schildern bilden: 14015 - soviel Geld kam für gemeinnützige Projekte zusammen. Foto: privat)

Bereits 2010 hatte das Gymnasium einen Sponsorenlauf zugunsten des Vereins „Herzenswünsche" veranstaltet. Ausschlaggebend für die Neuauflage war der Wunsch, die lange verschobene Neugestaltung des Schulhofs auch finanziell voranzutreiben. Schnell hatte sich die Schülervertretung des Gymnasiums, die in Eigenregie die Planung und Durchführung des Sponsorenlaufs betrieb, darauf verständigt, dass an anderen Orten der Welt das Geld noch dringender gebraucht wird, sodass das Projekt „Schulgeld für Uganda" am Erlös des Laufs beteiligt wurde. Ziel dieses Partnerprojekts der „Chorgemeinschaft St. Agatha" mit der Partnergemeinde Lwebitakuli in Uganda ist es, vor Ort Kindern aus armen Familien die finanziellen Grundlagen zu einem Schulbesuch und damit einer langfristigen Zukunftssicherung zu ermöglichen.

Die hauptverantwortlichen Schüler der Jahrgangsstufen zwölf und 13 übergaben am Montag mehr als die Hälfte des Erlöses - 8000 Euro - an das Ehepaar Narowski, die Initiatoren des Projekts „Schulgeld für Uganda". In einem anregenden Austausch stellten Dorothee Pieper sowie Martin und Bärbel Narowski den Schülern ihre konkreten Zukunftspläne für das Projekt vor und hinterließen damit den bleibenden Eindruck, Bildung als Privileg verstehen zu können. In Uganda und Gronau freuen sich Schüler über das erlaufene Ergebnis also gleichermaßen: Nicht nur, weil die verbleibenden 6000 Euro in Vorhaben der eigenen Schulgemeinschaft investiert werden, sondern auch, weil Aktionen wie diese den eigenen Horizont erweitern und Schule in einem neuen Licht erscheinen lassen.

Quelle: WN Gronau, 05.10.2012