Neue Kooperation Ein Brückenschlag PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Michael Adamsky   
Sonntag, den 06. September 2015 um 12:47 Uhr

 

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Haben den Kooperationsvertrag unterschrieben (v.l.): Dr. Jutta Bickmann (Beratungskoordinatorin), Schulleiter Helmut Seifen und Ingo Stein von der Familienpsychologischen Beratungsstelle der Diakonie. Foto: Frank Zimmermann

Gronau - Durch eine Kooperation mit der Familienpsychologischen Beratungsstelle des Diakonischen Werks baut das Werner-von-Siemens-Gymnasium sein Beratungsangebot aus. Von Frank Zimmermann

Ab Oktober (erstmals am 21.) wird Ingo Stein von der Beratungsstelle pro Monat eine zweistündige Sprechstunde für Schüler im Gymnasium anbieten. Den Kooperationsvertrag unterschrieben am Donnerstag Schulleiter Helmut Seifen, Dr. Jutta Bickmann (Beratungskoordinatorin der Schule) und Ingo Stein.

Im April 2014 wurde Lehrerin Bickmann zur Beratungskoordinatorin befördert und gehört seitdem zur Schulleitungsrunde. Im Regierungsbezirk Münster ein Novum, betont Schulleiter Helmut Seifen. Mit der Einrichtung dieser Stelle reagierte das Gymnasium auf gesellschaftliche Veränderungen, durch die immer mehr Beratungsaufgaben auf die Schule zukamen und kommen. Und hat gute Erfahrungen damit gemacht: So finden zum Beispiel zwei Mal pro Schuljahr Beratungskonferenzen statt, bei denen alle Schüler in den Blick genommen werden. Probleme der Schüler würden so viel früher erkannt.

Im Rahmen ihrer Koordinationsarbeit möchte Bickmann auch die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen ausbauen. Eine davon: die Familienpsychologische Beratungsstelle.

Bei Ingo Stein traf sie mit ihrem Anliegen auf offene Ohren. Denn ihm geht es um den Aufbau eines guten psychosozialen Netzwerks in Gronau. Dabei sei eine Öffnung der Beratungsstelle und eine Zusammenarbeit mit anderen Institutionen in der Stadt sehr wichtig. Im Gymnasium versteht Stein sich als ein „Brückenkopf“, der eine möglichst niederschwellige Verbindung zwischen der Schule und der Beratungsstelle herstellt. Etwa ein halbes Jahr hat die Vorbereitung dieser Zusammenarbeit in Anspruch genommen. Unter anderem haben Bickmann und Stein das Konzept in verschiedenen Schulgremien vorgestellt, zum Beispiel bei der Schülervertretung. „Das war sehr schön“, erinnert sich Ingo Stein. Und Jutta Bickmann ergänzt: „Es kamen sofort kritisch-konstruktive Rückmeldungen der Schüler.“

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 06. September 2015 um 13:19 Uhr